Aktuelles
Jahr 2012
BVerwG: Unzulässigkeit einer generellen Höchstaltersgrenze für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
Das Bundesverwaltungsgericht (Az.: 8 C 24.11) hat am 1. Februar 2012 entschieden, dass eine generelle Höchstaltersgrenze für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige unzulässig ist. Eine entsprechende Regelung im Satzungsrecht einer IHK verstößt als unzulässige Benachteiligung wegen des Alters gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Diese kann nicht über das Ziel der Sicherstellung eines geordneten Rechtsverkehrs gerechtfertigt werden, da nur sozialpolitische Ziele, wie Beschäftigungspolitik oder berufliche Bildung, hier eine Rechtfertigung des Eingriffs in den Gleichbehandlungsgrundsatz zuließen.
Siehe dazu: Pressemitteilung des BVerwG
Aktuelle Diskussionen über das Kammersystem in Polen
Im Jahrbuch des Kammer- und Berufsrechts 2006 hat Adam Szafrański umfassend über das Kammerwesen in Polen berichtet. In der aktuellen stellungnahme 2/12 zeigt er nun neue Entwicklungen in diesem auf, welche vor allem bei den juristischen Berufskammern, aber auch in einer öffentlichen Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Selbstverwaltung der Wirtschaft liegen.
Die Freien Berufe und das Vertrauen in der Gesellschaft
In der aktuellen stellungnahme 1/12 stellt Prof. Dr. Christoph Hommerich seine Thesen über das Bedürfnis nach Vertrauenswürdigkeit der Freien Berufe, ethische Belange dieser Expertenberufe sowie Chancen und Risiken die in dem Vertrauen der Gesellschaft in die Freien Berufe liegen können, vor.
