Rechtsprechung und Literatur

Kammerwahlrecht

Literatur

  1. Kammerwahlrecht
    1. Literatur
Patrick Schmidt, GewArch 2007, 233
„Sitzverteilung in der Handwerkskammervollversammlung“

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Verteilung der Sitze in der Handwerkskammervollversammlung die in den Kammersatzungen geregelt ist. Dabei ist zum einen die Sitzverteilung zwischen den einzelnen Gewerbegruppen, zum anderen zwischen Selbständigen und Arbeitnehmern wichtig. Hierfür bringt er Beispiele für die Reglung über detaillierte Verteilungsschlüssel, die zugleich auch Abweichungen zulassen. Favorisiert wird ein Modell, bei dem nach der Festlegung eines Verteilungsschlüssels Abweichungen insoweit zugelassen werden, dass lediglich in der Gesamtaddition das vom Verteilungsschlüssel festgelegte Verhältnis besonders zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen der verschiedenen Gewerbegruppen wieder gewahrt sein muss. Damit soll den Betriebs- und Beschäftigungsstrukturen der betreffenden Gewerbegruppe flexibel Rechnung getragen werden können, und somit das friedvolle Miteinander zwischen den Gewerbegruppen in der Vollversammlung gefördert werden.


Hartung, Wolfgang, AnwBl 2007, 438
„Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft“

Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Änderungen ab dem 1. Juni 2007 durch das „Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft“. Dabei geht er aus kammerrechtlicher Perspektive auch auf die Wählbarkeit in den Kammervorstand und die Wahlen zum Präsidium der Bundesrechtsanwaltskammer ein.


Walter Georg Leisner, München 2014
„Zulässigkeit satzungsmäßiger Altersgrenzen für die Wählbarkeit als Organvertreter in Handwerksorganisationen?“

Die Untersuchung befasst sich mit der rechtlichen Zulässigkeit der Regelung derartiger Höchstaltersgrenzen in der Satzung von Handwerkskammern, Kreishandwerkskammern und Innungen für die Wählbarkeit als Vertreter in den jeweiligen Organen.


Rieger, GewArch 2016, 406-411

Die mittelbare Zuwahl (Kooptation) und ihre Bedeutung im Wahlrecht der Industrie- und Handelskammern.

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